Es gab Menschen, die dem Herrn Jesus sehr nahe standen, aber dennoch nichts von dem verstanden, was er sagte. Wir werden sehen, wer sie waren und was sie veranlasst hat, etwas nicht zu verstehen.
Im ersten und zweiten Teil haben wir gesehen, dass man:
1. voll von seinen eigenen Gedanken sein kann ;
2. seine Gedanken über die des Herrn stellen kann;
3. Man kann sich so sehr auf die Frage „wer ist der Größte“ konzentrieren, dass man den Größten,
den Wichtigsten aus den Augen verliert.
Markus 10:33-41
33. Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und der Sohn des Menschen wird den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten überliefert werden;
34. und sie werden ihn zum Tod verurteilen und werden ihn den Nationen überliefern; und sie werden ihn verspotten und ihn anspeien und ihn geißeln und töten; und nach drei Tagen wird er auferstehen.
35.Und Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, treten zu ihm und sagen zu ihm: Lehrer, wir wollen, dass du uns tust, um was irgend wir dich bitten werden.
36. Er aber sprach zu ihnen: Was wollt ihr, dass ich euch tun soll?
37. Sie aber sprachen zu ihm: Gib uns, dass wir einer zu deiner Rechten und einer zur Linken sitzen mögen in deiner Herrlichkeit.
38. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder mit der Taufe getauft werden, mit der ich getauft werde?
39. Sie aber sprachen zu ihm: Wir können es. Jesus aber sprach zu ihnen: Den Kelch, den ich trinke, werdet ihr trinken, und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, werdet ihr getauft werden;
40. aber das Sitzen zu meiner Rechten oder zur Linken steht nicht bei mir zu vergeben, sondern ist für die, denen es bereitet ist.
41. Und als die Zehn es hörten, fingen sie an, unwillig zu werden über Jakobus und Johannes.
Wieder einmal unterrichtet der Herr seine Jünger über seine Leiden und seinen Tod. Und was fragen Jakobus und Johannes?
„Gib, dass wir sitzen, einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken, in deiner Herrlichkeit“.
Sie interessierten sich nur für sich selbst und ihren eigenen Platz. Deshalb begannen die anderen 10 Jünger sich über Jakobus und Johannes zu ärgern. Und wieder bekommt der Herr Jesus keine RReaktion auf das, was er gesagt hat; kein Mitgefühl!
Wenn ich mich nämlich ärgere über meine Brüder und Schwestern, dann kann ich mich nicht auf den Herrn Jesus konzentrieren, dann gibt es keine Anbetung, und kommt Er zu kurz!
